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Tsunami - Projekte

Zu diesem Themenbereich werden bzw. wurden folgende Projekte mit Beteiligung von EOS-Zentren bearbeitet:


CEDIM - Teilprojekt "Spannungsmodellierung"
 
CEDIM - Teilprojekt "Vulnerabilität und Risiko"
 
DFNK - Koordinierung
 
DFNK - Teilprojekt "Vernetzte Informations- und Frühwarnsysteme für den Einsatz im Katastrophenmanagement"
 
Erdbeben Task Force
 
Erdbeben-Trainingskurse
 
GEOFON
 
GETIS - Geo-processing networks in a European Territorial Interoperability Study
 
GITEWS - German Indian Ocean Tsunami Early Warning System
 


CEDIM - Teilprojekt "Spannungsmodellierung"

 
Beschreibung: Numerische Modellierung des Spannungsfeldes in der Region Istanbul
 
Dauer (von - bis): 2003-2005
 
Projektziele: Ziel ist es, die jüngere Entwicklung des Spannungsfeldes in der Region südlich von Istanbul in Raum und Zeit zu untersuchen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Abschätzung des Erdbebenrisikos entlang der einzelnen Störungssegmente, wofür Spannungsfeldberechungen aus deterministischen numerischen Modellen verwendet werden.
 
Projektregion: Istanbul
 
Ergebnisse: Spannungsverteilung einer Erdbebenserie
 
Link: http://www.rz.uni-karlsruhe.de/~gd202/www.cedim/seite_457.php
 
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CEDIM - Teilprojekt "Vulnerabilität und Risiko"

 
Beschreibung: Standorteffekte, Bodenbewegungsszenarien
 
Dauer (von - bis): 1999-2003, seit 2003
 
Projektziele: Charakterisierung der Standorteffekte im Raum Köln, Potenza, Gubbio, Istanbul
 
Projektregion: Deutschland, Italien, Türkei
 
Ergebnisse: Resonanzfrequenzkarte, Vulnerabilität von Gebäuden/Brücken
 
Link: http://www.rz.uni-karlsruhe.de/~gd202/www.cedim/seite_473.php
 
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DFNK - Koordinierung

 
Beschreibung: Verbundprojekt mit 15 Partnern aus Deutschland und Österreich. Forschungsgegenstand waren die Naturgefahren Erdbeben, Hochwasser, Sturm und Waldbrand, insbesondere in Bezug auf Risikoanalysen und Frühwarnung
 
Dauer (von - bis): 2000 - 2003
 
Projektziele: Das DFNK war eine Initiative deutscher Forschungseinrichtungen und Institutionen mit dem Ziel, Erfahrungen und Wissen, Methoden und Daten auf dem Gebiet Naturkatastrophen aus Natur-, Ingenieur- und Sozialwissenschaften zusammenzuführen und nutzerorientiert aufzubereiten.
 
Projektregion: Deutschland
 
Ergebnisse: siehe Link
 
Link: http://dfnk.gfz-potsdam.de/index.html
 
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DFNK - Teilprojekt "Vernetzte Informations- und Frühwarnsysteme für den Einsatz im Katastrophenmanagement"

 
Beschreibung: Verbundprojekt mit 15 Partnern aus Deutschland und Österreich. Forschungsgegenstand waren die Naturgefahren Erdbeben, Hochwasser, Sturm und Waldbrand, insbesondere in Bezug auf Risikoanalysen und Frühwarnung. Aufgabe des DRZ war der Aufbau einer Informationsinfrastruktur für das Projekt einschließlich Datenbasis und Katalogdienst sowie Website.
 
Dauer (von - bis): 2000 - 2003
 
Projektziele: Das DFNK war eine Initiative deutscher Forschungseinrichtungen und Institutionen mit dem Ziel, Erfahrungen und Wissen, Methoden und Daten auf dem Gebiet Naturkatastrophen aus Natur-, Ingenieur- und Sozialwissenschaften zusammenzuführen und nutzerorientiert aufzubereiten.
 
Projektregion: Deutschland
 
Ergebnisse: siehe Link
 
Link: http://dfnk.gfz-potsdam.de
 
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Erdbeben Task Force

 
Beschreibung: Nachbebenmessungen
 
Dauer (von - bis):
 
Projektziele: seismische Gefährdung
 
Projektregion: Chile, Venezuela, Türkei, Deutschland, Indien
 
Ergebnisse: seismogene Prozesse, Herdprozesse
 
Link: http://www.gfz-potsdam.de/pb2/pb21/Task_Force/task1d.html
 
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Erdbeben-Trainingskurse

 
Beschreibung: Kurse in Seismologie/Tsunami
 
Dauer (von - bis): jährlich
 
Projektziele: Training von Wissenschaftler aus Drittweltländern
 
Projektregion: weltweit
 
Ergebnisse:
 
Link: http://www.gfz-potsdam.de/pb2/pb21/services/Kurs/index.html
 
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GEOFON

 
Beschreibung: The GEOFON Program consists of three components, the permanent broadband seismological network, a varying number of mobile network deployments and the GEOFON Data Center. Within GFZ, GEOFON contributes to the Modular Earth Science Infrastructure as well as to the Geomonitoring, Lithospheric Structure and Natural Disaster research programs. Externally, bilateral cooperation links are established with more than 50 institutions worldwide. GEOFON is also a driving force within international organizations like ORFEUS, EMSC and FDSN.
 
Dauer (von - bis): started 1992
 
Projektziele: Automatic global seismicity location using the GEOFON seismological network
 
Projektregion: Worldwide
 
Ergebnisse: Daily earthquake location maps and attribute tables.
 
Link: http://www.gfz-potsdam.de/geofon/
 
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GETIS - Geo-processing networks in a European Territorial Interoperability Study

 
Beschreibung: Im Rahmen des EU-Projekts GETIS sollten Verfügbarkeit und Qualität von Daten verbessert und Richtlinien für ein "geo-processing framework" sowohl für Anbieter als auch Nutzer erarbeitet werden. Fokus des Projekts waren Anwendungen im Bereich Katastrophenmanagement. Zur konzeptionellen Unterstützung im Hinblick auf konkrete Fragestellungen wurden Experten aus der Anwendung sowie aus der Forschung hinzugezogen. Das DRZ fungierte dabei als Vertreter des Projekts DFNK.
 
Dauer (von - bis): 2001 - 2003
 
Projektziele: Ziel des Projekts war die Ist-Analyse von Datenquellen und der Datennutzung in Europa und die Förderung der gemeinsamen Nutzung geeigneter Datenbestände durch die Entwicklung eines standardisierten Rahmenwerks als Grundlage für Datenzugriff, -austausch und -nutzung.
 
Projektregion: Europa
 
Ergebnisse: siehe Link
 
Link: http://www.pcigeomatics.com/getis
 
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GITEWS - German Indian Ocean Tsunami Early Warning System

 
Beschreibung: Das GITEWS-Projekt ist ein Beitrag der deutschen Bundesregierung zum Wiederaufbau der Infrastruktur in der Tsunami-Katastrophenregion des Indischen Ozeans und wird durch ein Konsortium aus acht deutschen Einrichtungen unter Beteiligung diverser regionaler, nationaler und internationaler Projektpartner getragen. Das Kernstück des Systems stellt das Frühwarnzentrum in Indonesien dar. Dafür wird ein nationales Datenzentrum eingerichtet werden, im dem die seismologischen Echtzeitdaten sowie weitere Sensordaten von GPS-Bojen, GPS-Stationen und Küstenpegeln zusammenlaufen. Ziel ist es mittels schnellen Erdbebenlokalisierung und Erdbeben- parameterbestimmung in Kombination mit Simulationsrechnungen zu erwartender Wellenhöhen im Falle eines starken Seebebens schnellstmöglich zu ermitteln, ob und wo es zu einer Gefährdung durch einen möglichen Tsunami kommt oder nicht. Die Bojen, GPS-Stationen und Küstenpegel liefern dabei zusätzliche und verifizierende Daten. Vom Warnzentrum aus wird die aufbereitete Information – das Warn-Dossier – an entsprechende nationale, regionale und lokale Regierungsstellen zur Information der Bevölkerung und zur Einleitung von Vorsorgemaßnahmen weitergegeben. Das GITEWS-Projekt ist ein Beitrag der deutschen Bundesregierung zum Wiederaufbau der Infrastruktur in der Tsunami-Katastrophenregion des Indischen Ozeans und wird durch ein Konsortium aus acht deutschen Einrichtungen unter Beteiligung diverser regionaler, nationaler und internationaler Projektpartner getragen. Das Kernstück des Systems stellt das Frühwarnzentrum in Indonesien dar. Dafür wird ein nationales Datenzentrum eingerichtet werden, im dem die seismologischen Echtzeitdaten sowie weitere Sensordaten von GPS-Bojen, GPS-Stationen und Küstenpegeln zusammenlaufen. Ziel ist es, mittels einer schnellen Erdbebenlokalisierung und -parameterbestimmung in Kombination mit Simulationsrechnungen zu erwartender Wellenhöhen im Falle eines starken Seebebens schnellstmöglich zu ermitteln, ob und wo es zu einer Gefährdung durch einen möglichen Tsunami kommt oder nicht. Die Bojen, GPS-Stationen und Küstenpegel liefern dabei zusätzliche und verifizierende Daten. Vom Warnzentrum aus wird die aufbereitete Information – das Warn-Dossier – an entsprechende nationale, regionale und lokale Regierungsstellen zur Information der Bevölkerung und zur Einleitung von Vorsorgemaßnahmen weitergegeben.
 
Dauer (von - bis): 2005 - 2008
 
Projektziele: Kernziel des Vorhabens ist die Einrichtung eines wirksamen Tsunami-Frühwarnsystems für den Indischen Ozean, dessen Komponenten zu einem späteren Zeitpunkt auch im Mittelmeerraum und im Atlantik eingesetzt werden könnten. Darüber hinaus wird das Tsunami-Frühwarnsystem zu einem "Multi-Hazard-Early-Warning-System" erweiterbar sein, welches auch andere Naturgefahren wie z.B. Erdbeben, Massenbewegungen und Vulkanausbrüche erfassen kann.
 
Projektregion: Indischer Ozean
 
Ergebnisse: siehe Link
 
Link: http://www.gitews.de
 
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Teilnehmende Helmholtz-Zentren:
Alfred-Wegener-Institut (AWI)
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ Potsdam)
GKSS Forschungszentrum Geesthacht