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GITEWS - German Indian Ocean Tsunami Early Warning System
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Das GITEWS-Projekt ist ein Beitrag der deutschen Bundesregierung zum Wiederaufbau der Infrastruktur in der Tsunami-Katastrophenregion des Indischen Ozeans und wird durch ein Konsortium aus acht deutschen Einrichtungen unter Beteiligung diverser regionaler, nationaler und internationaler Projektpartner getragen.
Kernziel des Vorhabens ist die Einrichtung eines wirksamen Tsunami-Frühwarnsystems für den Indischen Ozean, dessen Komponenten zu einem späteren Zeitpunkt auch im Mittelmeerraum und im Atlantik eingesetzt werden könnten. Darüber hinaus wird das Tsunami-Frühwarnsystem zu einem "Multi-Hazard-Early-Warning-System" erweiterbar sein, welches auch andere Naturgefahren wie z.B. Erdbeben, Massenbewegungen und Vulkanausbrüche erfassen kann.
 Komponenten von GITEWS
Das Kernstück des Systems stellt das Frühwarnzentrum in Indonesien dar. Dafür wird ein nationales Datenzentrum eingerichtet werden, im dem die seismologischen Echtzeitdaten sowie weitere Sensordaten von GPS-Bojen, GPS-Stationen und Küstenpegeln zusammenlaufen. Ziel ist es, mittels einer schnellen Erdbebenlokalisierung und -parameterbestimmung in Kombination mit Simulationsrechnungen zu erwartender Wellenhöhen im Falle eines starken Seebebens schnellstmöglich zu ermitteln, ob und wo es zu einer Gefährdung durch einen möglichen Tsunami kommt oder nicht. Die Bojen, GPS-Stationen und Küstenpegel liefern dabei zusätzliche und verifizierende Daten. Vom Warnzentrum aus wird die aufbereitete Information − das Warn-Dossier − an entsprechende nationale, regionale und lokale Regierungsstellen zur Information der Bevölkerung und zur Einleitung von Vorsorgemaßnahmen weitergegeben.
Weitere Informationen zum Projekt GITEWS finden Sie auf den offiziellen Internetseiten:
http://www.gitews.de
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