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Hochwasser-Glossar


Jährlichkeit

Bestimmung der Wiederkehrintervalle am Pegel Köln (Rhein) mit Hilfe von sechs plotting positions (empirischen Wahrscheinlichkeiten), vier verschiedenen Anpassungsfunktionen und einer weiteren, resultierende Anpassungsfunktion (nach Merz, 2005)


Die Jährlichkeit T ist der Kehrwert der Überschreitungswahrscheinlichkeit PE: T = 1/PE. Die Jährlichkeit bezeichnet den durchschnittlichen Abstand von Ereignissen einer bestimmten Stärke. So wird der 100-jährliche Abfluss im Mittel alle 100 Jahre erreicht oder überschritten. Ein 10-jährliches Hochwasserereignis tritt etwa 10 mal in 100 Jahren auf. Der Abstand zwischen zwei 10-jährlichen Ereignissen kann aber stark variieren. Diese rein statistische Kenngröße sagt also nichts über den tatsächlichen zeitlichen Abstand zwischen zwei Ereignissen aus. Auch beschreibt sie einen stationären Zustand, d.h. die zugrunde liegenden Bedingungen werden als konstant angenommen. Diese Voraussetzung ist i. Allg. über längere Zeiträume nicht gegeben, da sich verschiedene Randbedingungen (z.B. das Klima) im Laufe der Zeit ändern.

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Quelle: THW
Teilnehmende Helmholtz-Zentren:
Alfred-Wegener-Institut (AWI)
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ Potsdam)
GKSS Forschungszentrum Geesthacht