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Hochwasser

In Mitteleuropa können durch das gemäßigte Klima der mittleren Breiten in allen Jahreszeiten Hochwasser auftreten. Bei großräumigen Ereignissen werden nicht nur bedeutende Flächen überschwemmt, es können durch eine lang anhaltende hydraulische Belastung auch Deiche durchweichen oder unterspült werden und in Folge brechen, was in der Regel große Schadensausmaße mit sich bringt. Aber auch kleinräumige Ereignisse stellen eine Naturgefahr dar. An Bächen und kleineren Flüssen in Quellgebietsnähe kann es nach Starkregenereignissen zu Sturzfluten kommen, die für den Menschen Gefahr mit sich bringen.

Im Expertenteam Hochwasser haben sich Vertreter aus den Helmholtz-Zentren GFZ und DLR im Rahmen von NaDiNe zusammengeschlossen, um ihre Expertise zu bündeln und sich über den Stand der Forschung auszutauschen. Neben Hydrologen, die schwerpunktmäßig die hydraulische Modellierung und Abschätzung von Schadensausmaßen erforschen, arbeiten auch Meteorologen und Fernerkundler an der Erfassung, Beschreibung und Analyse von Hochwassern.

In dieser Rubrik erfahren Sie mehr über Projekte und Aktivitäten innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft zum Thema "Hochwasser" und erhalten eine von unseren Experten zusammengestellte Auswahl an nützlichen Hintergrundinformationen zu dieser Naturgefahr. Hierbei wird besonderes Augenmerk auf die Flüsse und deren Einzugsgebiete in Deutschland gelegt.

Meldungen aus diesem Bereich:  als  2.0 Newsfeed

Hochwasser in Rumänien

23. Juli 2010
Kategorien:
Ende Juni 2010 führten starke Regenfälle vor allem im Nordosten Rumäniens zu Überschwemmungen. Viele Menschen verloren ihr Leben und Hunderte mussten aus ihren Häusern evakuiert werden. Straßen und hunderte Hektar Ackerland wurden überflutet, dutzende Häuser zerstört und mehrere Brücken beschädigt.   Mehr...


Hochwasser an der Oder (Deutsch-Polnische Grenze)

03. Juni 2010
Kategorien:
Mitte Mai 2010 hat ein Tief über der Ukraine vor allem im Süden von Polen sehr hohe Regenmengen gebracht. Im Einzugsgebiet der Oder (Südpolen und Tschechien) wurden vom 16.05.2010 bis 18.05.2010 Niederschlagssummen von rund 300 l/m² registriert. Diese Starkregenfälle hatten Überschwemmungen an der Oder zur Folge.   Mehr...


Überflutung in Albanien

12. Januar 2010
Kategorien:
Schwere Regenfälle und ungewöhnlich warmes Wetter verursachten im Nordwesten Albaniens Überschwemmungen. Die albanischen Behörden entschlossen sich die Schleusen eines Wasserkraftwerkes zu öffnen, um den Damm vor Schäden zu bewahren.   Mehr...


Hochwasserschadensdatenbank HOWAS 21 online

02. März 2009
Kategorien:
Hochwasserschäden können auch in Deutschland Milliardenschäden verursachen. Mit der Hochwasserschadensdatenbank HOWAS 21 wurde von Wissenschaftlern des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ eine fundierte Datengrundlage zur Erforschung von Hochwasserschäden geschaffen. Diese Daten dienen zum besseren Verständnis der Entstehung von Hochwasserschäden und zur Beurteilung der Wirksamkeit von Vorsorgemaßnahmen.   Mehr...


Hochwasserschadendatenbank HOWAS 21 in Testphase

05. August 2008
Kategorien:
HOWAS 21 ist der Name einer objekt-spezifischen Hochwasserschadensdatenbank für Deutschland für verschiedene Sektoren, die vom Deutschen GeoForschungsZentrum aufgebaut und betrieben wird. Schadensdaten aus verschiedenen Quellen wurden hierzu in ein einheitliches System integriert und erlauben nun einen zentralen Zugang über das Internet. Das System hat eine erste Testphase durch potentielle Nutzer erfolgreich absolviert und wird hinsichtlich der verschiedenen Anregungen zurzeit überarbeitet und ausgebaut.   Mehr...


Zyklon Nargis: Katastrophale Sturmflut in Myanmar

09. Mai 2008
Kategorien:
Am 2. Mai 2008 zog der Zyklon "Nargis" über Myanmar hinweg und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 km/h und eine bis zu 3 Meter hohe Flutwelle zerstörten in einigen Regionen mehr als 90 Prozent der Häuser und einen Großteil der Infrastruktur. Es wird mittlerweile angenommen, dass bei der Katastrophe mehr als 100.000 Menschen ihr Leben verloren haben und über eine Million obdachlos geworden sind (16.5.).   Mehr...


Weitere Meldungen finden Sie in unserem  Archiv.

 

 

 
Quelle: THW
Teilnehmende Helmholtz-Zentren:
Alfred-Wegener-Institut (AWI)
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ Potsdam)
GKSS Forschungszentrum Geesthacht