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Erdbeben-Glossar


Vulnerabilität, (Katastrophen-)Anfälligkeit, Verletzlichkeit

Anfälligkeit eines Systems (Bauwerk, Anlage, Land oder Staat, Unternehmen usw.) gegen äußere schädliche Einwirkungen. Katastrophenanfälligkeit setzt sich aus unterschiedlichen und sich oft wechselseitig bedingenden Faktoren zusammen. Die Einflussfaktoren können technischer, sozialer, ökonomischer und ökologischer Natur sein. Bei hoher Anfälligkeit ist die Widerstandskraft gegenüber den negativen Auswirkungen von extremen Ereignissen und deren Bewältigung unzureichend. Positive Faktoren, die die Fähigkeit der Menschen und der Gesellschaft, in der sie leben, Gefahren effektiv zu bewältigen, erhöhen und ihre Anfälligkeit reduzieren können, werden oft als Kapazitäten bezeichnet. Im Rahmen von Vulnerabilitäts-, Schadens- oder Risikoabschätzungen bezeichnet die Verletzbarkeit V oft den Verlustgrad (0 V 1) infolge eines Naturphänomens; 0: keine Schäden, 1: Totalschaden bzw. -verlust.

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Quelle: THW
Teilnehmende Helmholtz-Zentren:
Alfred-Wegener-Institut (AWI)
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ Potsdam)
GKSS Forschungszentrum Geesthacht