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Erdbeben-Glossar


Naturkatastrophe

Zu einer Naturkatastrophe kommt es, wenn ein Naturereignis so stark ist, dass Menschen und Sachwerte substanzielle und mehr oder weniger großräumig geschädigt werden. Ob ein Naturereignis zur Naturkatastrophe wird, hängt nicht nur von der absoluten Stärke des Ereignisses, sondern eher noch mehr von der Anfälligkeit der betroffenen Region ab. So wird ein Erdbeben der Magnitude 6,5 in einer menschenleeren Wüste keinerlei Folgen haben, in einer gut darauf eingestellten Region nur vergleichsweise geringe Schäden verursachen, in der schlecht vorbereiteten Stadt aber eine Katastrophe auslösen. Eine "große" Naturkatastrophe definieren die Vereinten Nationen als Naturkatastrophe, welche die Selbsthilfefähigkeit einer betroffenen Region deutlich übersteigt und überregionale oder internationale Hilfe erforderlich macht. Dies ist in der Regel dann der Fall, wenn die Zahl der Todesopfer in die Tausende, die Zahl der Obdachlosen in die Hunderttausende geht oder substanzielle volkswirtschaftliche Schäden - je nach den wirtschaftlichen Verhältnissen des betroffenen Landes - verursacht werden.

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Quelle: THW
Teilnehmende Helmholtz-Zentren:
Alfred-Wegener-Institut (AWI)
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ Potsdam)
GKSS Forschungszentrum Geesthacht