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Über NaDiNe

Die zerstörerische Kraft von extremen Naturereignissen führt in zunehmendem Maße zum Verlust von Menschenleben sowie zu materiellen Schäden. Mit der weltweiten Zunahme von Naturkatastrophen wird ein abgestimmtes Katastrophenmanagement immer wichtiger. Verschiedene Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft haben in den vergangenen Jahren umfangreiche Kompetenzen im Bereich des Desastermanagements aufgebaut. Über die "Natural Disasters Networking Platform" (NaDiNe) werden diese einem breiteren Nutzerkreis - auch außerhalb der wissenschaftlichen Einrichtungen - zur Verfügung gestellt.

Die Hauptaufgaben von NaDiNe sind:

  • Bündelung der wissenschaftlichen Expertise
    Die in der Helmholtz-Gemeinschaft verfügbare Expertise zu Naturgefahren und -katastrophen wird durch die Bildung von zentrenübergreifenden Expertengruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten zusammengeführt. Ein interdisziplinärer Austausch unter Wissenschaftlern erfolgt durch regelmäßige Treffen, gemeinsame Projekte sowie durch die Nutzung der im Rahmen von NaDiNe aufgebauten Kommunikationswege

  • Bereitstellung von Daten, Modellen und wissenschaftlichen Informationsprodukten
    In der Helmholtz-Gemeinschaft erhobene oder vorhandene Daten werden bereitgestellt und mit wissenschaftlichen Verfahren und Modellen zu Informationsprodukten für die Nutzung im Katastrophenmanagement verarbeitet. Die dazu nötigen Infrastrukturen werden konzipiert und aufgebaut sowie Schnittstellen zu externen Informationsdiensten bereitgestellt

  • Aufbereitung von Informationen für Presse und Öffentlichkeit
    Zu den Themen Erdbeben, Hochwasser, Ölunfälle, Stürme und Sturmfluten sowie Tsunami werden Hintergrundinformationen angeboten. Im Fall eines Katastrophenereignisses werden aktuelle Informationen für Presse und Öffentlichkeit aufbereitet und aus wissenschaftlicher Sicht bewertet.

Derzeit aktiv an NaDiNe beteiligte Zentren sind:

Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) GKSS Forschungszentrum Geesthacht
Meldungen aus diesem Bereich:  als  2.0 Newsfeed

Hochwasserschadensdatenbank HOWAS 21 online

02. März 2009
Kategorien:
Hochwasserschäden können auch in Deutschland Milliardenschäden verursachen. Mit der Hochwasserschadensdatenbank HOWAS 21 wurde von Wissenschaftlern des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ eine fundierte Datengrundlage zur Erforschung von Hochwasserschäden geschaffen. Diese Daten dienen zum besseren Verständnis der Entstehung von Hochwasserschäden und zur Beurteilung der Wirksamkeit von Vorsorgemaßnahmen.   Mehr...


Hochwasserschadendatenbank HOWAS 21 in Testphase

05. August 2008
Kategorien:
HOWAS 21 ist der Name einer objekt-spezifischen Hochwasserschadensdatenbank für Deutschland für verschiedene Sektoren, die vom Deutschen GeoForschungsZentrum aufgebaut und betrieben wird. Schadensdaten aus verschiedenen Quellen wurden hierzu in ein einheitliches System integriert und erlauben nun einen zentralen Zugang über das Internet. Das System hat eine erste Testphase durch potentielle Nutzer erfolgreich absolviert und wird hinsichtlich der verschiedenen Anregungen zurzeit überarbeitet und ausgebaut.   Mehr...


NaDiNe wird Plattform für DISFLOOD-Informationssystem

05. Dezember 2006
Kategorien:
Im Rahmen des DISFLOOD-Projekttreffens am 22. November haben beteiligte Wissenschaftler mit Vertretern von NaDiNe über eine Zusammenarbeit bei der Bereitstellung von Forschungsergebnissen für die Fachöffentlichkeit diskutiert. Bei dem Treffen wurde festgelegt, dass die in DISFLOOD zu entwickelnden Komponenten eines Hochwasser-Desaster-Informationssystems über NaDiNe als Plattform bereitgestellt werden.   Mehr...


Gründungssitzung des NaDiNe-Expertenteams "Stürme und Sturmfluten"

26. April 2006
Kategorien:
Am GKSS Forschungszentrum in Geesthacht fand am 20. April 2006 die Gründungssitzung des NaDiNe-Expertenteams "Stürme und Sturmfluten" statt. Daran teilgenommen haben Wissenschaftler des GKSS Forschungszentrums sowie Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).   Mehr...


Gründung des NaDiNe-Expertenteams "Ölunfälle"

24. März 2006
Kategorien:
Am 20. März 2006 fanden sich die Mitglieder des NaDiNe-Expertenteams "Ölunfälle" am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven zu ihrem ersten Treffen zusammen. Teilnehmer waren Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) sowie des GKSS Forschungszentrums Geesthacht.   Mehr...


Erstes Treffen des NaDiNe-Expertenteams "Tsunami"

24. Februar 2006
Kategorien:
Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen fand am 22. Februar 2006 das erste Treffen der NaDiNe-Expertengruppe zum Thema „Tsunami“ statt. Daran teilgenommen haben Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI), des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, des GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ) sowie des GKSS Forschungszentrums Geesthacht.   Mehr...


Weitere Meldungen finden Sie in unserem  Archiv.

 

 

 
Quelle: THW
Teilnehmende Helmholtz-Zentren:
Alfred-Wegener-Institut (AWI)
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ Potsdam)
GKSS Forschungszentrum Geesthacht