Erdbeben in Padang, Indonesien: Satellitenbildkarten des ZKI
Am 30. September 2009 ereignete sich vor der Küste Sumatras ein Seebeben mit einer Magnitude von 7.9 und einigen Nachbeben. Das Epizentrum wurde etwa 50 km nordwestlich der Küstenstadt Padang in einer Tiefe von 85 km registriert. Eine Tsunamiwarnung wurde aufgehoben, doch durch Erschütterungen stürzten viele Gebäude und Brücken ein, Brände brachen aus und ein Großteil der technischen Infrastruktur fiel aus. Über 770 Menschen starben, weit über 2100 werden vermisst und unter den Trümmern vermutet (Stand: 2. Oktober 2009). Ein zweites Beben der Stärke 6.6 ereignete sich Stunden später am 1. Oktober nahe der Stadt Sungai Penuh. Auch hier wurden hunderte Gebäude zerstört, zwei Menschen getötet und zahlreiche verletzt oder obdachlos. Starke Regenfälle erschweren die Hilfsmaßnahmen und lösten in einigen Teilen der Region Erdrutsche aus. Von schweren Schäden ist auch die Stadt Pariaman ca. 50 km nördlich von Padang betroffen. Die International Charter on Space and Major Disasters wurde ausgelöst, um aktuelle Satellitendaten zur Schadenskartierung und Unterstützung der Hilfsmaßnahmen bereitzustellen.
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