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Namibia: DLR kartiert Überschwemmungen mit TerraSAR-X

Schwere und lang anhaltende Regenfälle haben im Januar und Februar 2008 im Norden Namibias und Süden Angolas zu teils großflächigen Überschwemmungen geführt. Bei der Überflutung von Flusstälern und Wadis wurden Häuser und Verkehrswege zerstört und große Teile der Ernte in Mitleidenschaft gezogen, tausende Menschen mussten vor den Wassermassen fliehen. Die Verunreinigung des Wassers durch die Überschwemmung von Latrinen und Abwassersystemen führte nun zum Ausbruch der Cholera, so dass die Regierung von Angola den Notstand erklärt hat. Für die nächsten Tage werden weitere Regenfälle erwartet.

Am 14. März wurde von UN-OOSA im Auftrag des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UN-DP) die International Charter 'Space and Major Disasters' ausgelöst. Basierend auf Daten des hochauflösenden DLR-Radarsatelliten TerraSAR-X erstellt das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) am DLR Karten der betroffenen Gebiete und unterstützt damit die im Rahmen dieser Aktivierung durchgeführten Arbeiten. Das Management für diesen Charter-Call hat die ESA unter Einbeziehung von UNOSAT als Value-Adding-Partner übernommen.

ZKI Satellitenbildkarten: Überschwemmungen in Namibia

19. März 2008 - 17:45 UTC

Die Karten des ZKI zeigen die Region Omusati in einem Maßstab von 1:50.000 und 1:100.000. Die verwendeten TerraSAR-Aufnahmen besitzen eine Auflösung von 16m (ScanSAR Mode).  Mehr ...

 

 

 
Flut in Namibia
Satellitenbild: TerraSAR-X
Teilnehmende Helmholtz-Zentren:
Alfred-Wegener-Institut (AWI)
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ Potsdam)
GKSS Forschungszentrum Geesthacht