Überschwemmungen in Südostafrika
Überdurchschnittlich hohe Niederschlagsmengen während der aktuellen Regensaison führten im Süden und Osten Afrikas in den Staaten Angola, Mosambik, Namibia, Sambia, Burundi und Tansania zu ausgedehnten Überschwemmungen entlang der Hochwasser führenden Flüsse. Ende Februar verschärfte sich die Lage zusätzlich durch den Zyklon Favio. Eine Entspannung der Situation ist erst mit Ende der Regenzeit im April zu erwarten.
Am stärksten betroffen war bislang der Staat Mosambik, wo nach Berichten des Nationalen Instituts für Desastermanagment INGC mehr als 160.000 Menschen vor den Wassermassen des Sambesi sowie weiterer Flüsse fliehen mussten. Zahlreiche internationale Organisationen wie UNICEF, WHO und das Welternährungsprogramm der UN (WFP) stellen derzeit die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, Zelten und Medikamenten sicher.
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