TerraSAR-X erneut im Einsatz bei der Kartierung der Überschwemmungen in Mexiko
Wochenlange Regenfälle führten Anfang November in den mexikanischen Bundesstaaten Tabasco und Chiapas zu verheerenden Überschwemmungen, durch die ca. eine Million Menschen - darunter etwa die Hälfte der Gesamtbevölkerung Tabascos - obdachlos wurden. Etwa 80% des Bundesstaates Tabasco (Gesamtfläche ca. 25.000 km²) standen zeitweise unter Wasser, wobei besonders die Region um die Stadt Villahermosa (ca. 600.000 Einwohner) betroffen war.
Das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR unterstützt die mexikanischen Zivilschutzbehörde (CENAPRED) mit Satellitenbildkarten der Überschwemmungen. Der im Juni 2007 gestartete und derzeit noch im Probebetrieb befindliche DLR-Radarsatellit TerraSAR-X zeigt dabei einmal mehr seine hervorragende Eignung zur Erfassung von Hochwasserereignissen. TerraSAR-X ist in der Lage - unabhängig von Wolkenbedeckung und Tageszeit - hochauflösende Aufnahmen mit bis zu einem Meter Auflösung zu liefern. In diesem Fall konnte die Wartezeit bis zur Verfügbarkeit erster Daten bedeutend verkürzt werden, in dem TerraSAR-X in seinem einzigartigen "Left-Looking Mode" arbeitete.
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