Erdbeben in Yogyakarta, Indonesien
Nach dem Tsunami im Dezember 2004 wurde Indonesien erneut von einer schweren Naturkatastrophe heimgesucht. Am Morgen des 27.5.2006 führte ein Erdbeben der Stärke 6,2 zu schweren Zerstörungen in der Region Yogyakarta auf der Insel Java. Bisher wurden mehr als 5.000 Todesopfer und 20.000 Verletzte gezählt, etwa 200.000 Menschen wurden obdachlos (Stand: 30.5.2006). 4.000 Häuser sind eingestürzt, davon 3.000 alleine in der südlich der Stadt Yogyakarta gelegenen Ortschaft Bantul. Die Erdbebenregion liegt nur wenige Kilometer südlich des seit Wochen verstärkt aktiven Vulkans Merapi, dessen Ascheauswürfe seit dem Beben in ihrer Häufigkeit zugenommen haben.
Aktivitäten in Helmholtz-EOS zu diesem Ereignis:
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