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NaDiNe wird Plattform für DISFLOOD-Informationssystem

Im Rahmen des DISFLOOD-Projekttreffens am 22. November haben beteiligte Wissenschaftler mit Vertretern von NaDiNe über eine Zusammenarbeit bei der Bereitstellung von Forschungsergebnissen für die Fachöffentlichkeit diskutiert. Bei dem Treffen wurde festgelegt, dass die in DISFLOOD zu entwickelnden Komponenten eines Hochwasser-Desaster-Informationssystems über NaDiNe als Plattform bereitgestellt werden.

Zur Zeit werden in DISFLOOD vier Doktorarbeiten mit verschiedenen Ausrichtungen im Kontext großräumiger Hochwasserereignisse bearbeitet. Dabei liegen Schwerpunkte auf der schnellen Auswertung von Satellitenbilddaten im Ereignisfall, der Generierung von großräumigen Hochwasserszenarien anhand von Abflussdaten sowie auf der Entwicklung von Vulnerabilitätsindikatoren im städtischen (soziale Vulnerabilität) und ländlichen Raum. Neben statischen Karten werden auch ereignisbezogene Informationsprodukte entwickelt. Eine schnelle Schadensabschätzung wird auf Basis von Satellitenbildern und Simulationsmodellen durchgeführt. Mit ersten Ergebnissen wird in der zweiten Jahreshälfte 2007 gerechnet.

DISFLOOD (Disaster Information System for Large-Scale Flood Events using Earth Observation) wurde in Kooperation zwischen dem Helmholtz-Forschungsnetzwerk "Integrated Earth Observing System" (Helmholtz-EOS) und der United Nations University Bonn, Institute for Environment and Human Security (UNU-EHS) initiiert. Das Projekt hat eine Laufzeit bis Ende 2008.

 

 

 
Teilnehmende Institutionen:
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ Potsdam)
United Nations University, Institute for Environment and Human Security (UNU-EHS)